Weihnachtsmarkt
27.11.-23.12.2017
Eisbahn / Heumarkt
27.11.-7.01.2018
Ruhetage 24./25.12.

Öffnungszeiten täglich

von 11 bis 22 Uhr;
ab dem 26.12. 11-21 Uhr

Mitten in Köln in der Altstadt vom Alter Markt bis zum Heumarkt
Nur 200 Meter vom Kölner Dom entfernt

Zur Anfahrt

Voller Einsatz beim Weihnachtsmarkt-Abbau

Da kam bei den Heinzelmännchen fast ein wenig Wehmut auf, als die Weihnachtsmarkt-Hütten in der Altstadt am Abend vor Weihnachten ihre Luken für dieses Jahr schlossen. Die Händler und Marktwirte packten ihre Waren wieder ein, säuberten ihre Stände, verabschiedeten sich, und auch Toni mit seinem Karussell und Marktgendarm Gilbert zogen weiter.

Während viele sich am Tag darauf über weiße Weihnachten freuten, war einer besorgt: Tobias Meyer. Der gelernte Tischler hat alle 92 Hütten in der Heimat der Heinzel auf dem Heumarkt und dem Alter Markt selbst gebaut – und er weiß, dass Eis und Schnee den Abbau erschweren und den Helfern viele Probleme bereiten können.

Schwere Arbeiten für die Helfer in der Altstadt

An den Weihnachtsfeiertagen gab es daher einiges zu tun. Schnee musste von den Dächern der Hütten gefegt und der Boden rundherum gründlich frei geschippt werden. „Die Anstrengungen des Wochenendes haben sich gelohnt. Wir konnten ab Montag reibungslos abbauen“, erzählt Tobias erleichtert. Offenbar hat das Wetter es dann auch gut mit den Helfern gemeint, denn es hat nicht mehr geschneit. Mühelos konnten Bernd Oppermann und sein Team die 1000 Meter Girlanden und Lichterketten abhängen und die 600 Tannen und Fichten entsorgen. Im Nu war die ganze Dekoration, die dem Weihnachtsmarkt in der Altstadt seinen besonderen Charme gibt, abgeräumt. Danach kamen vier Gabelstapler zum Einsatz und nahmen die Dächer von den Hütten, bevor dann die auch die Wände und Böden verladen werden konnten. Das war Schwerstarbeit: „Einzelne Teile der großen Ausschankhäuser wiegen bis zu zwei Tonnen“, weiß Tobias.

Pünktlich am Tag vor Silvester um 18 Uhr waren der Heumarkt und der Alter Markt komplett geräumt – und 19 Sattelzüge mit Material (darunter die Hütten, die Tiroler Holzkrippe und die Tische aus Baumstämmen) auf dem Weg in eine Spedition in den Westerwald. Dort wird alles eingelagert, gegebenenfalls repariert und gepflegt, bis dann der Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr wieder aufgebaut wird, um zahlreiche Besucher zu erfreuen.

Vorfreude auf das nächste Jahr

Wir danken allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und freuen uns schon jetzt darauf, wenn die Zeit der Weihnachtsmärkte nächstes Jahr am Tag nach Totensonntag wieder beginnt und die Heimat der Heinzel sich in einen ganz besonderen Ort verwandelt – einen Ort, an dem jeder sich wohl fühlen und die Weihnachtszeit in vollen Zügen genießen kann.



    |    14.10.2010