Weihnachtsmarkt
27.11.-23.12.2017
Eisbahn / Heumarkt
27.11.-7.01.2018
Ruhetage 24./25.12.

Öffnungszeiten täglich

von 11 bis 22 Uhr;
Eisbahn ab 10 Uhr

Mitten in Köln in der Altstadt vom Alter Markt bis zum Heumarkt
Nur 200 Meter vom Kölner Dom entfernt

Zur Anfahrt

Besuch aus dem Alpenland in der „Heimat der Heinzel“ – Krampus-Tanz an der „Tiroler Hütte“

Die beliebte „Tiroler Hütte“ auf dem Alter Markt ist bekannt für deftige Alpenküche und gemütliche Hüttenromantik. In diesem Jahr lädt „Schlüters Alpenwelt“ zu einem ganz besonderen Spektakel: Am 24. November 2011 kommen sechs Krampus-Tänzer aus dem Ahrntal zu Besuch und zeigen um 18 Uhr und um 21 Uhr vor der „Tiroler Hütte“ einen schaurig-schönen Tanz, der in ihrer Heimat bereits eine jahrhundertealte Tradition ist.

Masken und Radau zur Beschwörung der Wintergeister

Damals schnitzten die Knechte und Bauern der alpenländischen Bergdörfer Masken aus Zirbelholz, welche sie bemalten und mit echten Tierhörnern schmückten. Mit Ziegenbockfellen am Körper, Kuhlocken um die Hüften und den bis zu vier Kilogramm schweren Masken tanzten die Knechte und Bauern Ende November, Anfang Dezember lärmend durch die Wälder und um die Häuser der Dörfer. Damit hoffte man, die schneebringenden Kältegeister aus dem Wald zu locken. Der winterliche Schnee war für die Wasserversorgung der Dörfer im Sommer sehr wichtig. Dasselbe Spiel, nur mit anderem Zweck, fand dann im Februar seine Wiederholung: Wieder zog man mit Masken und Radau durch die Gegend, um die Wintergeister zurück in die Wälder zu treiben und den wärmenden Frühling herbei zu beschwören. Bis zu 30 Kilogramm kann die Verkleidung eines Krampus wiegen. Manche Knechte und Bauern schnitzen monatelang an ihren Masken.

Krippe mit mannshohen Holzfiguren

Die Krampus-Tänzer werden vom Südtiroler Hergottschnitzer Paul Gartner (50) in die Kölner Altstadt mitgebracht. „Ich freue mich sehr, die jahrhundertealte Tradition aus meiner Heimat nach Köln zu bringen“, so Gartner. Der 50-Jährige hat übrigens nicht nur die „Tiroler Hütte“ selbst gebaut, sondern ist für eine weitere, ganz besondere Attraktion in der „Heimat der Heinzel“ verantwortlich: Er schnitzte die wohl rustikalste Krippe, die zur Adventszeit in Köln zu sehen ist. Diese große Krippe mit ihren Figuren aus mannshohen Baumstämmen ist Teil des Kölner Krippenweges und steht zwischen dem Alter Markt und dem Heumarkt.



    |    23.11.2011