vom 26. November bis zum 23. Dezember 2012

täglich von 11 bis 22 Uhr

Mitten in Köln in der Altstadt vom Alter Markt bis zum Heumarkt

Nur 200 Meter vom Kölner Dom entfernt

Zur Anfahrt

Unser Waffelteig: hergestellt unter vollem Einsatz im Sozialpsychiatrischen Zentrum in Ehrenfeld

Sie sind warm, sehen lecker aus, schmecken süß - und es gibt kaum jemanden, der sie nicht liebt: Waffeln. Auch auf dem Weihnachtsmarkt in der Altstadt kann man das leckere Gebäck in allen Variationen vernaschen. Ob mit heißen Kirschen und Sahne, Apfelmus oder Karamelsauce Sahne und Krokant - das Waffelhaus von Burkhard Seidl in der Antikgasse lässt keine Wünsche offen. Was aber wäre die schönste Waffel ohne einen geschmacklich perfekt abgestimmten Teig! Doch wo wird der Waffelteig eigentlich hergestellt?

Der Waffelteig aus der "Heimat der Heinzel" hat eine ganz besondere Geschichte. Er wird jeden Tag frisch hergestellt, und zwar im Sozialpsychiatrischen Zentrum (SPZ) in Köln-Ehrenfeld. Die Einrichtung ist eine ambulante Anlaufstelle für psychisch kranke Menschen. Die meisten von ihnen sind nicht in der Lage, regelmäßig zu arbeiten, und finden hier die notwendige Unterstützung - sei es in der Kontakt- und Beratungsstelle, im betreuten Wohnheim oder in der Tagesstätte. Einige finden im Rahmen von "Zuverdienstprojekten" wieder Aufgaben, die nicht nur Spaß machen, sondern auch das Selbstwertgefühl stärken.

Im letzten Jahr wurde der belgische Waffelteig - nach streng geheimem Rezept, versteht sich - das erste Mal im Ehrenfelder SPZ hergestellt." Das Ganze ist so gut gelaufen, dass wir in diesem Jahr wieder dabei sind", freut sich Godehard Kruse, der Leiter der Einrichtung. "Für die Klienten hier ist das etwas ganz Besonderes: Sie bekommen Anerkennung und sind stolz auf ihre Arbeit." Für alle Beteiligten erfordert die Adventszeit vollen Einsatz, damit der Waffelteig jeden Tag pünktlich um 11 Uhr im Waffelhaus in der Altstadt ankommt. Wir freuen uns über die tolle Arbeit und wünschen allen Weihnachtsmarkt-Besuchern guten Appetit!



    |    19.12.2011